Ortung nicht-metallischer Rohre

Ortung nicht-metallischer Rohre
Die Ortung und Lagebestimmung von Trinkwasserrohren bereitet Schwierigkeiten, wenn das Rohrmaterial elektrisch nicht leitend ist. Dies trifft für die Werkstoffe Asbest-Zement, PE und PVC zu. Um diese Rohre trotzdem orten zu können, wird das akustische Schall-Impuls-Verfahren eingesetzt, bei dem auf das Rohr über einen Schall-Impuls-Generator akustische Schwingungen übertragen werden. Je nach Materialart, Durchmesser und Bodenbeschaffenheit breiten sich diese Schallimpulse entlang des Rohres aus und sind an der Erdoberfläche mit Bodenmikrofonen abzuhören. Auf diese Weise kann der Verlauf eines Rohres exakt geortet werden. Die erzielbare Reichweite hängt von verschiedenen Faktoren, wie Tiefe, Bodenart und Rohrmaterial ab. Diese akustische Ortungsmethode ist auch an Metallrohren anwendbar und an Rohren mit Tyton-Muffen besonders hilfreich. Auch wenn auf Grund elektrischer Störungen eine elektrische Ortung nicht möglich ist. Die an metallischen Rohren erzielbaren Reichweiten sind etwas größer.